LRS Symptome 1. Klasse
Der Beginn der Schulzeit ist für jedes Kind aufregend, doch für Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) / Legasthenie kann das Erlernen der Schriftsprache eine besondere Herausforderung darstellen.
Wie kannst du als Elternteil frühzeitig erkennen, ob dein Kind Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben hat und welche Unterstützung es braucht?
Gerade zu Beginn der 1. Klasse ist es nicht immer einfach, zwischen normalen Anfangsschwierigkeiten und tatsächlichen Anzeichen von LRS zu unterscheiden. Mio Lindner erklärt, wie du die ersten Symptome von LRS erkennen kannst, um deinem Kind frühzeitig zu helfen. Denn je früher du Unterstützung in Anspruch nimmst, desto besser sind die Chancen, dass dein Kind seine Schwierigkeiten überwinden kann.
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Was ist LRS / Legasthenie und wie zeigt es sich in der 1. /2. Klasse?
In der ersten Klasse lernen alle Kinder das Lesen und Schreiben. Für die meisten ist das eine spannende und doch herausfordernde Zeit. Doch während viele Kinder mit den ersten Schritten in die Welt der Buchstaben und Worte gut zurechtkommen, haben Kinder mit LRS oft größere Schwierigkeiten. Diese Probleme bleiben häufig nicht auf die ersten Monate beschränkt. Oft zeigen sich die Herausforderungen erst später deutlicher, vor allem dann, wenn die Anforderungen in der Schule steigen.
Eltern, denen auffällt, dass bei ihren Kindern das Lesen und Schreiben nicht so einfach voranschreitet, hören häufig in der 1. oder 2. Klasse, dass noch alles in Ordnung ist. Doch spätestens in der 3. Klasse wird dann oft klar, dass das Kind große Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben hat und sich schon eine große Entwicklungslücke zwischen Können und Anforderungen in der Schule entstanden ist. Genau hier setzt die frühzeitige Erkennung an: Wenn du frühzeitig hinschaust, kannst du deinem Kind helfen, rechtzeitig die nötige Unterstützung zu bekommen.
Durch diese Kurzanalyse, kannst du eine schnelle Einschätzung erhalten, ob dein Kind Anzeichen einer Lese-Rechtschreib-Schwäche / Legasthenie zeigt.
Was ist eine Lese- und Rechtschreibstörung?
Eine Lese- und Rechtschreibstörung, auch bekannt als LRS oder Legasthenie, ist eine Entwicklungsstörung, die sich schon bei bei Kindern in der 1. Klasse zeigen kann. Diese Teilleistungsstörung betrifft die Fähigkeit eines Kindes, flüssig zu lesen und korrekt zu schreiben. Kinder mit LRS haben Schwierigkeiten, Buchstaben den entsprechenden Lauten zuzuordnen, Wörter zu erlesen und zu schreiben.
Die standartiesierte Diagnose, nach ICD, einer Lese- und Rechtschreibstörung erfordert eine umfassende Untersuchung durch Fachleute wie Psychologen oder Psychotherapeuten. Diese Experten verwenden verschiedene Diagnoseverfahren, um festzustellen, ob ein Kind an LRS leidet. Die genaue Diagnose ist von entscheidender Bedeutung, da sie den Weg für angemessene Unterstützung und Förderung ebnen kann.
Bei jüngeren Kindern wird häufig noch abgewartet eine standartisierte Diagnose zu stellen, da durch Zeit und eine gezielte Förderung manchen Kindern die notwendigen Fähigkeiten entwickeln.
Eltern spielen eine wichtige Rolle bei der Unterstützung ihrer Kinder mit LRS.
Die Förderung von Kindern in der 1. und 2. Klasse, die Tendenzen zum entwickeln einer LRS zeigen, erfordert eine individuelle Herangehensweise. Pädagogen sollten sich bewusst sein, dass diese Kinder spezielle Bedürfnisse haben und verschiedene Methoden benötigen, um ihre Lese- und Schreibfähigkeiten zu verbessern. Eine gezielte und strukturierte Unterrichtsgestaltung kann den Lernfortschritt dieser Kinder unterstützen.
Durch die Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern und Fachleuten können Kinder mit LRS erfolgreich in der Schule integriert und unterstützt werden.

Das Thema Lese- Rechtschreib-Störung ist von großer Bedeutung und kann das Leben von Kindern beeinflussen. Es ist wichtig, dass wir uns als Eltern, Lehrer und Gemeinschaft für die Unterstützung dieser Kinder einsetzen. Wenn Sie mehr über dieses Thema erfahren möchten und weitere Blogposts lesen möchten, besuchen Sie unsere Website. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und Anregungen, damit wir gemeinsam dazu beitragen können, dass keine Kinder, mit LRS in der 1. Klasse, zurückgelassen werden. Zusammen können wir einen Unterschied machen und sie auf ihrem Bildungsweg begleiten.
Mio Lindner
Typische Symptome von LRS in der 1. und 2. Klasse
In der ersten und zweiten Klasse können sich bei Kindern mit LRS verschiedene Symptome zeigen, die auf eine Lese-Rechtschreib-Schwäche / Legasthenie hindeuten.
Hier sind einige typische Anzeichen, auf die du achten solltest:
- Schwierigkeiten bei der Laut-Buchstaben-Zuordnung: Dein Kind hat Probleme, die Verbindung zwischen den Buchstaben und den Lauten zu erkennen. Zum Beispiel fällt es ihm schwer, dass der Buchstabe „B“ den Laut /b/ repräsentiert.
- Leseschwierigkeiten bei einfachen Wörtern: Auch bei häufigen und einfachen Wörtern, wie „Haus“, „Kind“ oder „Baum“, hat dein Kind Schwierigkeiten beim Lesen, obwohl es in anderen sprachlichen Bereichen gut vorankommt.
- Verwechslung ähnlicher Buchstaben oder Silben: Kinder mit LRS vertauschen oft ähnliche Buchstaben wie „b“ und „d“ oder „p“ und „q“. Auch bei Silben in Wörtern kann es zu Verwechslungen kommen.
- Langsame Lesegeschwindigkeit: Dein Kind liest langsamer als andere und muss beim Lesen von Wörtern oft laut buchstabieren.
- Schwierigkeiten bei Reimen und Wortklängen: Ein weiteres Anzeichen ist, wenn dein Kind Probleme hat, einfache Reime oder Klangähnlichkeiten zu erkennen.
- Stolpern beim Vorlesen: Beim Vorlesen stolpert dein Kind häufig über Wörter und muss oft zurückblättern, um sie richtig auszusprechen.
- Schwierigkeiten beim Schreiben und Buchstabieren: Fehler beim Schreiben von Wörtern sind häufig, und das Schriftbild wirkt unregelmäßig oder unleserlich.
- Frustration und Stress bei Lese- und Schreibaufgaben: Dein Kind zeigt Frustration, Angst oder Vermeidungstendenzen, wenn es darum geht, zu lesen oder zu schreiben.
Kinder, die schon vor ihrer Schulzeit zusätzliche Unterstützung erhalten haben, sollten besonders im Blick behalten werden. Probleme beim Hören und ein mangelndes Lautbewusstsein können das Erlernen von Lesen und Schreiben erheblich erschweren. Kinder, die Schwierigkeiten haben, Laute zu unterscheiden oder richtig wahrzunehmen, tun sich oft auch beim Erkennen der Laut-Buchstaben-Zuordnung schwer, was zu Verzögerungen beim Lesen und Schreiben führen kann. Gerade zu Beginn der 1. Klasse ist es nicht ungewöhnlich, dass bestimmte Fähigkeiten, die notwendig sind, um die Schriftsprache erfolgreich zu erwerben, noch nicht vollständig ausgebildet sind. In solchen Fällen ist es wichtig, besonders aufmerksam zu sein und die Entwicklung dieser Fähigkeiten genau zu beobachten, da sie eine entscheidende Rolle beim Erlernen der Lese- und Schreibfertigkeiten spielen.
Lesen und Schreiben sind grundlegende Fähigkeiten, die für die meisten Menschen selbstverständlich sind. Doch für einige Kinder, wie Ben, kann es zu einer großen Herausforderung werden. Ben ist 13 Jahre alt und leidet an Legasthenie, einer Lese-Rechtschreib-Schwäche. In diesem Artikel werden wir uns mit den Schwierigkeiten von Ben und anderen Kindern mit Legasthenie auseinandersetzen und Möglichkeiten der Unterstützung betrachten.
Die Auswirkungen von Legasthenie
Ben kann zwar lesen, aber das Verständnis fällt ihm schwer. Die Wörter ergeben für ihn keinen direkten Sinn. Beim Schreiben macht er viele Rechtschreibfehler, da er sich nicht merken kann, wie Wörter richtig geschrieben werden. LRS /Legasthenie kann verschiedene Ursachen haben und ist nicht vollständig erforscht. Es kann angeboren sein oder z.B. entstehen, wenn das Hören oder Sehen beeinträchtigt ist. Eine fehlende Unterstützung beim Lesen- und Schreibenlernen kann ebenfalls dazu führen.
Diagnose und Unterstützung
Ben wurde erst in der 7. Klasse auf seine LRS /Legasthenie aufmerksam gemacht. Die neue Lehrkraft, machten seine vielen Rechtschreibfehler aufmerksam. Sie sprach mit den Eltern und begleitete sie, damit Ben endlich die notwendige zielgerichtete Unterstützung erhielt. Bei einer Lese-Rechtschreib-Schwäche ist es möglich, dass Kinder einen Nachteilsausgleich erhalten. Dies kann mehr Zeit bei Klassenarbeiten bedeuten oder eine Nicht-Bewertung der Rechtschreibung.
Wie kann man Kindern in der 1. und 2. Klasse helfen, die LRS-Symptome zu überwinden?
Wenn wir erkennen, dass ein Kind in der ersten Klasse mit LRS-Symptomen zu kämpfen hat, ist es wichtig, von Anfang an Maßnahmen zu ergreifen, um ihm zu helfen. Es gibt verschiedene Ansätze, die Eltern und Lehrer ergreifen können, um diesen Kindern die Unterstützung zu bieten, die sie brauchen, um ihre LRS-Symptome zu überwinden.
Lehrkräfte können besondere Hilfestellungen ind der Schule geben, mit gezielten Übungen und zur selben Zeit psychische Entlastung bieten, in das Kind zum Beispiel nicht vor der Klasse vorlesen muss.
Darüber hinaus können Eltern ihre Kinder zu Hause unterstützen, indem sie ihnen regelmäßiges Lesen und Schreiben ermöglichen. Das Lesen mit dem Kind gemeinsam, das Bereitstellen von Büchern auf seinem Leselevel und das gezielte Üben von Schreibfähigkeiten können dabei helfen, die LRS-Symptome zu überwinden. Es ist außerdem wichtig, dass die Schule informiert wird, damit zusätzliche Hilfestellungen wie Nachteilsausgleich oder individuelle Unterrichtsmethoden angeboten werden können. Mit Geduld, Unterstützung und einer individuellen Förderung können Kinder in der ersten Klasse ihre LRS-Symptome erfolgreich überwinden und ihre Lese- und Rechtschreibfähigkeiten verbessern. Es ist entscheidend, dass Eltern, Lehrer und Fachkräfte zusammenarbeiten, um ihnen die besten Chancen für eine erfolgreiche schulische Laufbahn zu ermöglichen.
Welche Ressourcen gibt es für Eltern, um ihren Kindern beim Erlernen von Lese- und Rechtschreibfähigkeiten zu helfen?
Eltern, deren Kinder Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben, stehen oft vor der Herausforderung, wie sie ihren Kindern am besten helfen können. Glücklicherweise gibt es eine Vielzahl von Ressourcen, die Eltern zur Verfügung stehen, um ihre Kinder beim Erlernen von Lese- und Rechtschreibfähigkeiten zu unterstützen.
Eine mögliche Ressource ist die Konsultation einer/eines Experten/in der/die auf Lese- und Rechtschreib-Störungen / Legasthenie spezialisiert ist. Eine genaue Beobachtung kann helfen, die individuellen Bedürfnisse des Kindes zu identifizieren und gezielte Empfehlungen für die Förderung auszusprechen. Darüber hinaus können Eltern auch auf verschiedene Bücher und Online-Ressourcen zurückgreifen, die speziell auf das Thema Lese- und Rechtschreibfähigkeiten ausgerichtet sind. Diese bieten sowohl theoretisches Hintergrundwissen als auch praktische Übungen und Tipps für Eltern, um ihre Kinder zu unterstützen.
Insgesamt gibt es also eine Vielzahl von Ressourcen, auf die Eltern zurückgreifen können, um ihren Kindern beim Erlernen von Lese- und Rechtschreibfähigkeiten zu helfen. Von spezialisierten Diagnostikern und Therapeuten, über Bücher und Online-Ressourcen bis hin zur Unterstützung durch die Schule - Eltern haben verschiedene Möglichkeiten, um ihre Kinder bestmöglich zu fördern. Es ist wichtig, dass Eltern sich nicht scheuen, diese Ressourcen zu nutzen und professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, um ihren Kindern eine gute Basis für ihre schulische Laufbahn zu bieten.
Was sind die besten Methoden, um Kinder mit LRS in der 1. Klasse zu unterrichten?
Kinder mit langanhaltenden Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben lernen in der 1. Klasse zu unterrichten, erfordert spezielle Methoden und Kenntnisse. Eine frühzeitiges Erkennen von sich entwickelnden Entwicklungslücken ist entscheidend, um den Kindern rechtzeitig die nötige Unterstützung zu bieten.
Eltern spielen hierbei eine wichtige Rolle, da sie meist früh erste Anzeichen für Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten erkennen und Fachleute konsultieren können.
Um Kinder in der 1. Klasse mit LRS erfolgreich zu unterrichten, sollten Lehrkräfte auf die speziellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler eingehen. Eine intensive Leseförderung steht zunächst im Mittelpunkt, da diese Kinder oft Schwierigkeiten beim Lesen und Verstehen von Texten haben. Es ist wichtig, den Fokus auf phonologische Bewusstheit und phonemische Strategien zu legen, um den Schülern dabei zu helfen, ihren Lese- und Rechtschreibfähigkeiten zu verbessern. Verschiedene Methoden wie z.B. Tandemlesen oder Silbenlesen sind unterstützende Leseübungen.
Eine enge Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, Eltern und eventuell auch Fachleuten wie Logopäden, Lerntherapeuten oder Psychotherapeuten ist entscheidend, um Kindern mit LRS in der 1. Klasse optimal zu helfen. Mit der richtigen Förderung und Unterstützung können diese Kinder ihre Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten überwinden und erfolgreich am Unterricht teilnehmen.
Wann solltest du Unterstützung suchen?
Es ist völlig normal, dass Kinder in der ersten Klasse einige Anfangsschwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben. Alle Kinder die sich das Lesen und Schreiben erobern, zeigen kurzfristig die beschriebenen Symptome.
Doch wenn du merkst, dass diese Schwierigkeiten trotz regelmäßigem und vielem Übung zu Hause nicht besser werden, solltest du den Verdacht auf LRS / Legasthenie ernst nehmen. Besonders wenn dein Kind am Ende der 2. Klasse noch nicht in der Lage ist, Wörter lautgetreu zu schreiben oder häufige einfache Wörter nicht lesen kann, könnte es an der Zeit sein, externe Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Ein weiteres Warnzeichen ist, wenn die Übung zu Hause zunehmend zu einer Quelle von Stress und Frustration für alle wird. Das Gefühl, hinter anderen Kindern zurückzubleiben, kann das Selbstbewusstsein deines Kindes stark beeinträchtigen und zu einem Teufelskreis führen. LRS / Legasthenie kann nicht nur den schulischen Erfolg, sondern auch das psychische Wohlbefinden deines Kindes beeinträchtigen.
Was kannst du tun, wenn du dir unsicher bist?
Der wichtigste Schritt, den du unternehmen kannst, wenn du den Verdacht hast, dass dein Kind LRS haben könnte, ist, professionelle Hilfe zu suchen. Ein qualifizierte/r Epertin/Experte kann eine genaue Diagnose stellen und dir konkrete Tipps geben, wie du deinem Kind helfen kannst. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass jedes Kind anders ist – manche benötigen vielleicht einfach etwas mehr Zeit, andere wiederum profitieren von gezielter Förderung.
Wichtig: Zögere nicht, frühzeitig Unterstützung zu suchen. Es ist keine Schande oder Versagen, Hilfe zu holen – ganz im Gegenteil! Je früher dein Kind gezielt unterstützt wird, desto mehr Chancen hat es, seine Schwierigkeiten zu überwinden und das Vertrauen in seine Fähigkeiten zurückzugewinnen.
Fazit für LRS / Legasthenie in der 1. und 2. Klasse
Es lässt sich festhalten, dass die Lese- und Rechtschreib-Störung (LRS) / Legasthenie bei Kindern der 1. und 2. Klasse ein wichtiger Bereich ist, der viel Aufmerksamkeit und Unterstützung erfordert. Die Symptome einer LRS in diesem Alter können vielfältig sein und reichen von Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben erlernen und es können schon erste Verhaltensänderungen auftreten. Es ist entscheidend, dass Eltern und Lehrer frühzeitig die Anzeichen einer möglichen LRS / Legasthenie erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen, um den Kindern zu helfen.
Nutze diese Kurzanalyse, um festzustellen ob dein Kind starken Anzeichen zeigt und damit gefährdet ist eine Lese-Rechtschreib-Schwäche zu entwickeln.
Eine frühzeitige und professionelle Unterstützung kann dazu beitragen, dass eine gezielte Förderung eingeleitet werden kann. Es stehen verschiedene therapeutische Ansätze zur Verfügung, wie beispielsweise die Psychotherapie oder spezielle Lerntherapie. Dabei ist es wichtig, dass die Kinder individuell und ganzheitlich unterstützt werden.
Eltern spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung ihrer Kinder mit LRS. Sie können auf verschiedene Ressourcen zugreifen, um ihre Kinder beim Lesen und Schreiben zu unterstützen. Es gibt spezielle Materialien, Bücher und Online-Ressourcen, die Eltern nutzen können, um das Lernen ihrer Kinder zu unterstützen. Zudem sollten Eltern den Kontakt zur Schule und den Lehrkräften suchen, um sich über mögliche Unterstützungsmaßnahmen im Unterricht zu informieren.
In der Schule ist es wichtig, eine positive und förderliche Lernumgebung für Kinder mit LRS Symthomen zu schaffen. Lehrkräfte können verschiedene Methoden einsetzen, um den Schülern bei der Bewältigung ihrer LRS-Symptome zu helfen. Dazu gehören beispielsweise das gezielte Üben von Lesen und Schreiben, der Einsatz von audiovisuellen Hilfsmitteln oder das Arbeiten in kleinen Gruppen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrern und Therapeutinnen ist dabei von großer Bedeutung.
Insgesamt ist es wichtig, frühzeitig auf eine mögliche Lese- und Rechtschreib-Schwäche bei Kindern der 1. und 2. Klasse zu reagieren und ihnen die benötigte Unterstützung zukommen zu lassen. Eine individuelle Förderung, ein unterstützendes Umfeld und die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten können dazu beitragen, dass Kinder ihre Schwierigkeiten überwinden und erfolgreich lesen und schreiben lernen können.
In diesem Artikel haben wir uns mit den ersten Anzeichen von Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) bei Erstklässlern beschäftigt. Wenn du diese Symptome frühzeitig erkennst, kannst du deinem Kind helfen, Unterstützung zu finden, bevor sich die Schwierigkeiten verfestigen.
Denke daran: Frühzeitige Unterstützung ist entscheidend. Wenn du unsicher bist, zögere nicht, dir die nötige professionelle Hilfe zu holen. Dein Kind kann mit der richtigen Förderung und Unterstützung nicht nur das Lesen und Schreiben erlernen, sondern auch wieder Vertrauen in seine Fähigkeiten gewinnen.