Diese 5 Fehler machen alles schlimmer bei LRS & Rechenschwäche | Was Eltern vermeiden sollten
Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) / Legasthenie oder Rechenschwäche / Dyskalkulie stehen oft vor großen Herausforderungen. In diesem Artikel erfährst du, welche 5 Dinge du unbedingt vermeiden solltest und wie du dein Kind bestmöglich unterstützen kannst, um Hindernisse zu vermeiden und es auf seinem Weg zu stärken. Diese wesentlichen Tipps, helfen dir, den Lernprozess deines Kindes zu fördern und ihm zu zeigen, dass es seine eigenen Stärken entwickeln kann – trotz Legasthenie oder Dyskalkulie. Erfahre, wie individuelle Förderung und angepasste Lernmethoden den Unterschied machen und deinem Kind helfen, erfolgreich zu lernen!

Die Herausforderungen von Lese-Rechtschreib-Schwäche und Rechenschwäche
Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) / Legasthenie oder Rechenschwäche / Dyskalkulie haben es oft schwerer, ihre Lernziele zu erreichen. Diese Teilleistungsschwächen beeinträchtigen sie im Alltag und in der Schule – und das oft, obwohl sie ebenso intelligent und fleißig wie ihre Mitschüler sind. Eltern und Lehrkräfte spielen hier eine entscheidende Rolle. Mit den richtigen Strategien kannst du dazu beitragen, dass dein Kind trotz LRS oder Rechenschwäche an Selbstvertrauen gewinnt und seine schulischen Ziele erreicht.
5 wichtige Punkte zur Unterstützung von Kindern mit LRS und Rechenschwäche
- 💡 Positives Umfeld schaffen: Vermeide negative Kritik, um das Selbstvertrauen zu stärken.
- ❌ Nicht mit anderen vergleichen: Jedes Kind lernt im eigenen Tempo.
- ⏳ Realistische Erwartungen setzen: Gib deinem Kind Zeit und Unterstützung.
- 🎨 Abwechslungsreiche Lernmethoden nutzen: Nutze kreative Lernansätze für mehr Motivation.
- 🧠 Individuelle Bedürfnisse beachten: Passen den Lernstil an die Stärken deines Kindes an.
1. Vermeide negative Kritik und Herabsetzung
Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) / Legasthenie oder Rechenschwäche / Dyskalkulie wissen oft sehr gut, dass sie Schwierigkeiten haben. Negative Kritik oder ständiges Hinweisen auf Fehler kann ihr Selbstbewusstsein erheblich schwächen. Stattdessen sollten Eltern und Lehrer Erfolge, auch die kleinen, feiern und Fortschritte betonen. Positives Feedback und ein unterstützendes Umfeld sind unerlässlich, um das Selbstvertrauen der Kinder zu stärken.
2. Vergleiche mit anderen Kindern schaden mehr, als sie nützen
Es ist verlockend, die Leistungen deines Kindes mit denen anderer zu vergleichen. Doch gerade Kinder mit Teilleistungsschwächen fühlen sich dadurch oft überfordert und entmutigt. Statt Vergleiche anzustellen, sollten die individuellen Fortschritte deines Kindes in den Vordergrund gestellt werden. Jeder kleine Erfolg zählt!
Mit Geduld, positiver Bestärkung und individuellen Lernmethoden können Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Rechenschwäche ihre Stärken entdecken und erfolgreich sein.
Mio Lindner
3. Setze realistische Erwartungen – mit Unterstützung
Zu hohe Erwartungen ohne die nötige Unterstützung können Kinder mit LRS oder Dyskalkulie leicht überfordern. Es ist wichtig, deinem Kind die Zeit zu geben, die es braucht, um Lernziele zu erreichen. Individuell angepasste Lernstrategien und die richtige Begleitung durch Eltern, Lehrer und gegebenenfalls Lerntherapeuten sind entscheidend.
4. Abwechslung ist der Schlüssel zum erfolgreichen Lernen
Kinder mit LRS und Rechenschwäche benötigen oft kreative Lernmethoden. Monotone Lernansätze führen schnell zu Frustration. Setze auf visuelle Hilfsmittel wie Mindmaps, technologische Unterstützung durch Lern-Apps oder abwechslungsreiche Übungen. So wird das Lernen für dein Kind wieder spannend und motivierend.
5. Berücksichtige die individuellen Bedürfnisse deines Kindes
Kein Kind ist wie das andere – und das gilt besonders für Kinder mit LRS oder Rechenschwäche. Finde heraus, welche Lernstrategien am besten zu deinem Kind passen. Ob visuelle, auditive oder spielerische Ansätze: Der individuelle Lernstil deines Kindes sollte im Mittelpunkt stehen, um bestmögliche Fortschritte zu erzielen.
Jedes Kind kann mit der richtigen Unterstützung stark werden
Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Rechenschwäche müssen oft einen schwereren Weg gehen, aber das bedeutet nicht, dass sie diesen nicht erfolgreich meistern können. Mit positiver Bestärkung, individuell angepassten Lernmethoden und realistischen Erwartungen können Eltern und Lehrer den Lernprozess so gestalten, dass das Kind Selbstvertrauen gewinnt und Fortschritte macht.
Fazit: Geduld, Unterstützung und individuelle Förderung sind entscheidend
Die Unterstützung eines Kindes mit LRS oder Rechenschwäche erfordert Geduld und Verständnis. Mit positiven Rückmeldungen, einer individuellen Lernstrategie und der nötigen Hilfe von außen, kann jedes Kind seine eigenen Stärken entdecken und erfolgreich sein – sowohl in der Schule als auch im späteren Leben.
Bleib dran
Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du deinem Kind effektiv beim Lernen helfen kannst, bleib dran und hör die nächsten Folgen des „Potenzialfrei?!“-Podcasts (überall wo es Podcast gibt). Gemeinsam können wir das Potenzial jedes Kindes entfalten und sicherstellen, dass niemand zurückgelassen wird – nicht beim Lesen, Schreiben, Rechnen und nicht im Leben.