Inhaltsverzeichnis
- Kann Schulangst mit Legasthenie / LRS oder Dyskalkulie zusammenhängen?
- Der Teufelskreis: warum einzelne Misserfolge zu Schulangst führen können
- Schulangst bei LRS oder Rechenschwäche: was tun?
- Noch keine Diagnose? Schau hinter die Schulangst
- Schon diagnostiziert? Werde mit der Schule zum Team
- Wo du professionelle Hilfe findest
- Wenn aus Frust Resignation wird: die leisen Warnzeichen
- Häufige Fragen zum Schulalltag mit LRS oder Rechenschwäche
- Was die Forschung sagt
- Weiterlesen im Buch
- Bereit für den ersten Schritt?
- Verwendete Quellen
Vielleicht kennst du das. Dein Kind sitzt am Tisch, es gibt Matheaufgaben oder einen Lesetext, und während andere scheinbar mühelos weiterkommen, kämpft dein Kind. Jeden Tag ein kleiner Misserfolg. Und du fragst dich: Wie fangen wir das auf? Wie geben wir unserem Kind das Gefühl, genug zu sein, auch wenn es anders lernt?
Wenn aus diesen täglichen Misserfolgen echte Schulangst wird, bist du nicht machtlos. In diesem Artikel zeige ich, wie Schulangst bei LRS oder Rechenschwäche entsteht, welche Anzeichen dafürsprechen, und was du zu Hause und mit der Schule konkret tun kannst.
Kann Schulangst mit Legasthenie / LRS oder Dyskalkulie zusammenhängen?
Etwa fünf bis zehn Prozent aller Kinder sind von einer Lese-Rechtschreib-Schwäche oder einer Rechenschwäche betroffen. Das lässt sich nicht oft genug sagen, weil es dem Gefühl vieler Eltern widerspricht, allein zu sein.
Kinder mit LRS oder Rechenschwäche hören in der Schule oft, was nicht klappt. Sie vergleichen sich täglich mit Mitschülern, die Texte flüssig lesen oder Zahlenreihen schnell lösen, und kommen selbst nicht mit. Aus diesem Vergleich entstehen schnell Sätze wie: „Ich bin dumm. Ich kann das nie.“ Und aus wiederholtem Misserfolg wird echte Schulangst: Bauchschmerzen morgens, Tränen beim Thema Hausaufgaben, der Satz „Ich will nicht in die Schule.“
Dazu kommt oft ein ungewolltes oder manchmal auch bewusstes Bloßstellen: Ein Kind wird aufgerufen, einen Text laut vor der ganzen Klasse zu lesen, und stolpert über jedes zweite Wort. Mitschüler bemerken das, und daraus wird schnell Hänseln oder echtes Mobbing, das von Lehrkräften oft nicht als solches erkannt wird, weil es sich als „nur Spaß“ tarnt. Eine große Metaanalyse zu Kindern mit neurologischen und psychiatrischen Diagnosen zeigt: Kinder mit Lernschwierigkeiten sind überdurchschnittlich häufig von Mobbing betroffen, mit messbaren Folgen für ihre psychische Gesundheit.
In meinem Buch „UMTY: Leben mit Legasthenie und Dyskalkulie“ beschreibe ich Janas Geschichte: Sie hatte von Beginn an erhebliche Schwierigkeiten im Mathematikunterricht, das war ihrer Lehrkraft bekannt. Trotzdem wurde sie immer wieder nach vorn an die Tafel geholt, um Aufgaben vor der ganzen Klasse zu lösen. Es gelang ihr kein einziges Mal. Jedes Scheitern wurde begleitet von Vorwürfen, sie habe zu Hause nicht geübt, bis hin zu dem Satz, „dass ihre Dummheit alles bisher Gesehene übersteige“. Mit der Zeit entwickelte Jana eine ausgeprägte Angst vor Zahlen, mit Panikattacken sogar beim Bezahlen im Supermarkt, und ging an Tagen mit Mathematikunterricht irgendwann gar nicht mehr zur Schule. Nicht das Fach Mathematik hat sie krank gemacht. Es war der Umgang mit ihrem Nicht-Können.
Ein weiterer, unsichtbarer Faktor kommt von der Lehrkraft selbst: unbewusste Annahmen darüber, was ein Kind mit LRS oder Rechenschwäche leisten kann. Eine niederländische Studie zu impliziten Lehrkraft-Einstellungen gegenüber Legasthenie zeigt, dass diese Erwartungen sich messbar auf die tatsächliche Leistung des Kindes auswirken, unabhängig von seinen wirklichen Fähigkeiten.
Der Teufelskreis: warum einzelne Misserfolge zu Schulangst führen können
Hier beginnt ein Muster, das die Lerntherapie-Forschung schon in den 1980er-Jahren beschrieben hat: Misserfolg führt zu Selbstzweifel, Selbstzweifel führt zu Angst vor neuen Aufgaben, und diese Angst führt zu noch mehr Misserfolg. Wenn niemand eingreift, rutscht ein Kind in eine Abwärtsspirale aus Schulangst und Selbstwertproblemen.
Eltern können diesen Kreislauf durchbrechen. Nicht, indem sie Fehler kleinreden, sondern indem sie eine Gegenstimme sind: „Du bist nicht deine Fehler. Du bist ein Kind mit eigenen Stärken. Und du kannst lernen, vielleicht langsamer, vielleicht anders, aber du kannst.“ Woran du erkennst, dass dieser Druck bei deinem Kind schon körperlich oder emotional ankommt, und woher er überhaupt kommt, liest du in „Druck bei LRS und Rechenschwäche: Diese Warnsignale solltest du kennen“.
Schulangst bei LRS oder Rechenschwäche: was tun?
Was jetzt hilft, hängt davon ab, ob die LRS oder Rechenschwäche deines Kindes schon diagnostiziert ist.
Noch keine Diagnose? Schau hinter die Schulangst
Schulangst ist meistens ein Symptom, keine eigene Erkrankung. Bevor du an der Angst selbst ansetzt, lohnt sich der Blick dahinter: Was genau überfordert dein Kind, Lesen, Schreiben oder Rechnen? Seit wann? In welchen Situationen wird es besonders schlimm? Eine Förderdiagnostik zeigt, ob eine LRS oder Rechenschwäche zugrunde liegt, und wo dein Kind wirklich steht. Wie eine solche Diagnostik abläuft, liest du in meinem Artikel „Legasthenie-Test für Kinder: So läuft die Diagnose ab“ beziehungsweise, wenn eher das Rechnen betroffen ist, in „Dyskalkulie-Test für Kinder: So läuft die Diagnose ab“.
Schon diagnostiziert? Werde mit der Schule zum Team
In meiner Arbeit erlebe ich das immer wieder: Zu Hause weint das Kind morgens, hat Bauchschmerzen, will nicht los. In der Schule dagegen funktioniert es scheinbar unauffällig, sitzt still da, meldet sich vielleicht sogar. Viele Kinder mit LRS oder Rechenschwäche maskieren ihre Angst im Unterricht, sie halten durch, bis sie zu Hause zusammenbrechen. Für Lehrkräfte ist die Not dadurch oft gar nicht sichtbar, bis aus der Angst echte Schulverweigerung wird und das Kind morgens gar nicht mehr geht. Das ist häufig der erste Moment, in dem die Schule das Ausmaß überhaupt bemerkt.
Deshalb hilft es, mit der Schule als Team zu sprechen, nicht als Bittsteller. Kläre dabei drei Dinge:
- Was passiert konkret im Unterricht? Wird dein Kind aufgerufen, obwohl bekannt ist, dass es damit kämpft? Wie reagiert die Lehrkraft auf Fehler?
- Sind die Anforderungen noch angemessen? Oder braucht dein Kind längst einen Nachteilsausgleich, den es noch nicht bekommt? Wie so ein Nachteilsausgleich aussehen kann, unterscheidet sich je nach Schule und Bundesland und danach, ob LRS oder Rechenschwäche im Vordergrund steht.
- Wirkt eine alte, angstmachende Erfahrung noch nach? Ein einzelner Moment wie Janas Geschichte oben kann noch Monate später die Reaktion deines Kindes bestimmen, auch wenn die konkrete Situation längst vorbei ist.
Sprich das offen mit der Lehrkraft an, mit dem klaren Ziel, dass sich so eine Situation nicht wiederholt. Und beziehe dein Kind so weit wie möglich mit ein: Frag es, was ihm helfen würde, und nimm seine Sicht mit ins Gespräch, statt nur über seinen Kopf hinweg zu entscheiden. Wie wirksam die Zusammenarbeit mit der Schule sein kann, zeigt eine japanische Studie zu einem schulbasierten Rückkehr-Ansatz bei Schulverweigerung: 72 Prozent der Jugendlichen kehrten so zu ihrer ursprünglichen Schule zurück, ohne diese Zusammenarbeit gelang das in den folgenden neun Monaten keinem einzigen Vergleichsfall.
Eltern-Checkliste für den Schulalltag
- Routinen schaffen: feste Zeiten für Hausaufgaben, kurze Einheiten von zehn bis fünfzehn Minuten, Pausen einplanen. Mehr dazu in „Lernförderung zu Hause bei LRS oder Rechenschwäche: Was wirklich wirkt“.
- Kleine Erfolge sichtbar machen: zum Beispiel in einem Erfolgsbuch festhalten, was gut lief.
- Fehler positiv umdeuten: Fehler als Lernschritt benennen, nicht als Versagen.
- Sprache der Ermutigung nutzen: statt „Das ist doch einfach“ lieber „Das ist knifflig, und du probierst es.“
- Zusammenarbeit mit der Schule: Gespräch suchen, Nachteilsausgleich ansprechen, Fortschritte dokumentieren, dein Kind mit einbeziehen.
- Entlastung im Alltag: lieber fünf bis zehn Minuten, die gelingen, als lange Übungsstunden voller Frust.
- Gefühle ernst nehmen: dein Kind ausreden lassen, Emotionen spiegeln, gemeinsam Lösungen suchen.
Wo du professionelle Hilfe findest
Du musst nicht erst warten, bis eine Lerntherapie infrage kommt. Es gibt mehrere niedrigschwellige, kostenfreie Anlaufstellen, wenn die Angst deines Kindes gerade größer ist, als du allein auffangen kannst:
- Erziehungsberatungsstellen: gesetzlicher Anspruch nach SGB VIII, kostenlos, meist ohne lange Wartezeit, Träger sind zum Beispiel Jugendamt, Caritas, Diakonie oder AWO vor Ort.
- Schulpsychologischer Dienst: an vielen Schulen oder bei der Schulaufsicht angesiedelt, kostenlos, kennt den schulischen Kontext direkt.
- Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen: bei stärkerer Angst oder Verdacht auf eine Angststörung, kassenzugelassen.
- Elterntelefon der Nummer gegen Kummer: 0800 111 0 550, kostenlos, montags bis freitags 9 bis 17 Uhr, dienstags und donnerstags bis 19 Uhr.
- Kinder- und Jugendtelefon: 116 111, kostenlos und anonym, für dein Kind selbst, wenn es lieber direkt mit jemandem spricht.
Und wenn du eine lerntherapeutische Einschätzung möchtest, wie stark LRS oder Rechenschwäche die Schulangst deines Kindes mitverursachen, ist ein kostenloses Erstgespräch bei mir eine weitere Möglichkeit, früh einzuordnen, was dein Kind braucht.
Wenn aus Frust Resignation wird: die leisen Warnzeichen
Schulangst ist laut. Resignation ist leise.
Deshalb fällt sie oft erst spät auf. Ein Kind, das resigniert hat, weint nicht mehr jeden Tag am Hausaufgabentisch. Es kämpft gar nicht mehr. Es sagt „Das bringt doch eh nichts“ oder „Ich lerne das sowieso nie“, und lässt die Aufgabe liegen, bevor es sie überhaupt versucht hat.
Typische Sätze, hinter denen Resignation steckt:
- „Das bringt doch eh nichts.“
- „Ich lerne das nie.“
- „Ich bin zu dumm.“
- „Es macht mir nichts aus.“ (obwohl offensichtlich ist, dass es das tut)
Nicht jedes Kind spricht das aus. Viel häufiger zeigt sich Resignation in Vermeidung: Ausreden, warum die Hausaufgaben jetzt nicht gehen. Plötzliche Bauchschmerzen genau dann, wenn geübt werden soll. Eine Frustrationsgrenze, die von Woche zu Woche sinkt, bis schon der erste Fehler zum Abbruch führt.
Die Verweigerung selbst hat dabei zwei Gesichter. Manche Kinder zeigen offen, dass sie nicht mehr wollen. Andere verweigern nach innen: Sie klagen über Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder Schwindel, wieder und wieder, ohne dass eine körperliche Ursache dahintersteckt. Beides ist dieselbe Botschaft, nur unterschiedlich laut.
Diese Aufgabe können Eltern nicht allein stemmen, so sehr sie es sich wünschen. Sie sind zu nah dran, zu involviert, und meistens selbst schon erschöpft von den täglichen Auseinandersetzungen. Ein Kind, das resigniert hat, braucht zuerst jemanden, der wieder an es glaubt, bis es das wieder selbst kann. Was genau dahintersteckt und wie du diesen Glauben Schritt für Schritt zurückgibst, liest du in „Wenn dein Kind nicht mehr an sich glaubt“.
Häufige Fragen zum Schulalltag mit LRS oder Rechenschwäche
Warum trifft der Schulalltag Kinder mit LRS oder Rechenschwäche besonders hart?
Schule baut aufeinander auf. Wer im ersten Jahr beim Lesen kämpft, kämpft im zweiten Jahr stärker, weil Texte länger und Aufgaben komplexer werden. Bei Rechenschwäche ist es ähnlich: Wer die Grundrechenarten nicht sicher automatisiert, erlebt später täglich Überforderung.
Bedeutet eine LRS oder Rechenschwäche, dass mein Kind weniger intelligent ist?
Nein. Beides sind sogenannte Teilleistungsstörungen: Dein Kind hat in einem spezifischen Bereich Schwierigkeiten, während andere Fähigkeiten normal oder sogar überdurchschnittlich entwickelt sein können. Mehr zu Ursachen und Diagnose liest du in meinem Artikel „Legasthenie / LRS: Ursachen, Diagnose und Behandlung“ beziehungsweise „Dyskalkulie / Rechenschwäche: Ursachen, Diagnose und Behandlung“.
Was kann ich als Elternteil konkret tun, wenn die schulischen Anforderungen gerade nicht passen?
Ist LRS oder Rechenschwäche noch nicht diagnostiziert, zuerst hinter die Angst schauen und eine Förderdiagnostik in Betracht ziehen. Ist sie es schon, mit der Schule als Team sprechen, Nachteilsausgleich ansprechen und deinem Kind zu Hause Routinen geben. Alle Punkte erkläre ich oben im Detail.
Wie spreche ich mit meinem Kind, wenn es sagt „Ich bin dumm“?
Nicht mit einem schnellen „Das stimmt doch gar nicht“, sondern mit Anerkennung und Umdeutung: „Ich sehe, dass dich das traurig macht, weil es dir schwerfällt. Und ich sehe, wie viel Mühe du dir gibst. Mühe geben ist eine Stärke.“ Woher solche Glaubenssätze kommen und wie du sie gemeinsam veränderst, liest du in „Wenn dein Kind sagt ‚Ich kann das sowieso nicht'“.
Wann sollte ich professionelle Hilfe suchen?
Wenn du merkst, dass dein Kind leidet, warte nicht, bis die Noten im Keller sind. Erziehungsberatungsstellen und der schulpsychologische Dienst sind kostenlose erste Anlaufstellen, weitere Möglichkeiten findest du oben.
Was die Forschung sagt
Der oben beschriebene Teufelskreis aus Misserfolg, Selbstzweifel und Vermeidung ist kein neues Beobachtungsmuster, sondern seit den 1980er-Jahren als „Teufelskreis Lernstörungen“ beschrieben: (Selbst-)Zweifel und ausbleibende Erfolgserlebnisse verstärken sich gegenseitig, wenn niemand eingreift.
Eine systematische Übersichtsarbeit zu Elterninterventionen bei Kindern mit spezifischen Lernstörungen bestätigt, dass aktive Einbindung der Eltern die schulischen Leistungen verbessern kann, insbesondere im Bereich Lesen und Schreiben.
Eine Studie mit knapp 800 Grundschulkindern fand zwar keinen signifikanten Unterschied im selbstberichteten Angstlevel zwischen Kindern mit und ohne Dyslexie. Kinder mit Dyslexie berichteten aber ein geringeres Lese-Selbstkonzept und geringere emotionale Intelligenz, und beide Faktoren wirkten als schützend: Je stärker Lese-Selbstkonzept und emotionale Intelligenz ausgeprägt waren, desto niedriger die Angst. Das unterstreicht, warum der Aufbau von Selbstwert und emotionaler Sprache so wirksam ist, nicht weil Angst automatisch höher wäre, sondern weil ein stabiles Selbstbild messbar davor schützt.
Wie stark Schulangst bei Legasthenie mit der Qualität der Unterstützung zusammenhängt, zeigt eine Untersuchung mit 165 Kindern mit Legasthenie: Wer nur unregelmäßig therapeutisch begleitet wurde, zeigte deutlich mehr Schulangst und mehr Angst vor Leistungsüberprüfungen als Kinder mit kontinuierlicher Begleitung. Und in Interviews mit Kindern mit Legasthenie und ihren Müttern war eines der zentralen Themen, wie sehr eine gute Verbindung zwischen Familie und Schule beim Umgang mit den täglichen Schulschwierigkeiten hilft, neben dem Gefühl, „anders“ zu sein, und der Erschöpfung, die viele der Kinder beschrieben.
Die Studie zum schulbasierten Rückkehr-Ansatz bei Schulverweigerung, weiter oben im Abschnitt zur Zusammenarbeit mit der Schule erwähnt, ist Teil einer größeren Metaanalyse zu psychosozialen Behandlungsansätzen bei Schulverweigerung: Der Schulbesuch selbst verbessert sich messbar, auch wenn die Angst dahinter nicht automatisch mitverschwindet, sie muss separat adressiert werden.
Auch ungewöhnliche Ansätze außerhalb des schulischen Leistungsdrucks können helfen: Eine italienische Studie zu tiergestützter Therapie (Eseltherapie) bei Kindern mit spezifischen Lernstörungen fand signifikante Verbesserungen bei Lese- und Schreibleistung sowie beim Selbstwertgefühl in der Interventionsgruppe, während die Kontrollgruppe sich nur bei einzelnen Lesegeschwindigkeitsmessungen verbesserte. Der gemeinsame Nenner: Räume außerhalb der Schule, in denen ein Kind glänzen kann, egal ob beim Malen, in der Musik, im Sport oder mit Tieren, wirken sich auf das Selbstwertgefühl aus, das dann auch in der Schule trägt.
„Es sind nicht die Fehler, die Kinder mit LRS oder Rechenschwäche brechen. Es ist das Gefühl, nicht genug zu sein.“
Weiterlesen im Buch
Wenn du tiefer einsteigen willst: Mein Buch „UMTY: Leben mit Legasthenie und Dyskalkulie“ begleitet Familien durch genau diesen Weg, von den ersten Anzeichen bis zu neuen Wegen im Alltag.
Bereit für den ersten Schritt?
Das erste Gespräch ist kostenlos, ohne dein Kind, ohne Verpflichtung. Mehr über meine Online-Lerntherapie bei LRS und Rechenschwäche erfährst du hier.
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(Die Buchung läuft über das Duden Institut International-Online, das ich selbst gegründet habe, kein anderer Anbieter.)
Verwendete Quellen
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- Polychroni, F., Antoniou, F., Kofa, I., & Charitaki, G. (2024). Reading self-concept, trait emotional intelligence and anxiety of primary school children with dyslexia. Frontiers in Education. doi.org/10.3389/feduc.2024.1371627
- Łodygowska, E., & Czepita, D. A. (2012). School phobia in children with dyslexia. Annales Academiae Medicae Stetinensis, 58(1), 66–70. PMID: 23547398
- Wilmot, A., Pizzey, H., Leitão, S., Hasking, P., & Boyes, M. (2023). Growing up with dyslexia: Child and parent perspectives on school struggles, self-esteem, and mental health. Dyslexia, 29(1), 40–54. doi.org/10.1002/dys.1729
- Maeda, N., & Heyne, D. (2019). Rapid Return for School Refusal: A School-Based Approach Applied With Japanese Adolescents. Frontiers in Psychology. doi.org/10.3389/fpsyg.2019.02862
- Maynard, B. R., Heyne, D., Esposito Brendel, K., Bulanda, J. J., Thompson, A. M., & Pigott, T. D. (2018). Treatment for school refusal among children and adolescents: A systematic review and meta-analysis. Research on Social Work Practice, 28(1), 56–67. doi.org/10.1177/1049731515598619
- Arango, C., Dragioti, E., Solmi, M., et al. (2023). School bullying in children and adolescents with neurodevelopmental and psychiatric conditions: a systematic review and meta-analysis. The Lancet Child & Adolescent Health. doi.org/10.1016/S2352-4642(23)00289-4
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