Inhaltsverzeichnis
- Was ist Legasthenie / LRS bei Erwachsenen eigentlich?
- Warum bleibt sie bei so vielen Erwachsenen unentdeckt?
- Legasthenie bei Erwachsenen erkennen: Woran merkst du es?
- Wer stellt Legasthenie bei Erwachsenen fest?
- Was wirklich hilft: Lerntherapie für Erwachsene
- Kein Grund zur Scham: Es ist nie zu spät
- Stärken erkennen: Was Legasthenie nicht bedeutet
- Häufige Fragen
- Quellen
Lesen fällt dir schwer, oder du liest sehr langsam? Du schreibst lieber kurze Nachrichten als lange E-Mails. Du versuchst, nicht laut vorzulesen. Und du fragst dich: Ist das einfach so? Oder steckt mehr dahinter?
Legasthenie / LRS hat eine genetische Komponente (Lenhard, 2025). Sie geht nicht mit der Pubertät weg. Sie „verwächst“ sich nicht von selbst (BVL, 2018). Eine deutsche Langzeitstudie hat Kinder 17 Jahre lang begleitet. Mit 25 Jahren waren die Kinder mit Legasthenie / LRS häufiger arbeitslos. Sie hatten auch mehr psychische Beschwerden als die Vergleichsgruppe. Beim Selbstbild gab es kaum Unterschiede (Esser, Wyschkon & Schmidt, 2002). Die Schwierigkeit bleibt also. Sie zeigt sich im Alter nur anders. Trotzdem bleibt Legasthenie / LRS bei vielen Erwachsenen unentdeckt. Hier erfährst du, warum das so ist. Du erfährst auch, woran du sie bei dir erkennst und was dir hilft.
Was ist Legasthenie / LRS bei Erwachsenen eigentlich?
Nach Schätzungen des Bundesverbands Legasthenie und Dyskalkulie sind 3 bis 8 von 100 Menschen in Deutschland betroffen (Böttcher & Venz, 2025). Das gilt für Kinder und Erwachsene. Viele Erwachsene haben nie eine Diagnose bekommen.
Legasthenie / LRS wird im Erwachsenenalter nicht seltener. Sie verändert nur ihre Form. Aus „Ich lese langsam vor der Klasse“ wird „Ich vermeide Präsentationen“. Aus „Ich schreibe schlechte Diktate“ wird „Jemand anderes liest jede wichtige E-Mail gegen“. Die Schwierigkeit bleibt. Nur die Strategien drumherum sieht man nicht mehr.
Warum bleibt sie bei so vielen Erwachsenen unentdeckt?
Wer als Kind übersehen wurde, sucht sich oft eigene Wege. Man verbirgt die Schwierigkeit. Man lernt Dinge auswendig, statt sie zu lesen. Ein gutes Gedächtnis deckt die Lücke über Jahre zu. „Nie getestet“ heißt nicht „nicht betroffen“.
Eine neue Studie hat 117 Erwachsene mit Legasthenie / LRS aus Kanada und den USA befragt. Sie zeigt: Jeder erlebt Legasthenie / LRS anders. Ob die Diagnose früh oder spät kam, hing nicht erkennbar mit dem Erleben zusammen. Wer keine weiteren Schwierigkeiten hatte, zum Beispiel ADHS, Ängste oder Depressionen, erlebte Legasthenie / LRS eher positiv oder neutral (Stark & Johnson, 2025). Die Forschenden halten eine frühe Diagnose deshalb für wichtig.
Viele Befragte beschrieben sich selbst als „dumm“, „faul“ oder „Versagerin“. Das sagt nichts über ihre Fähigkeiten aus.
Legasthenie bei Erwachsenen erkennen: Woran merkst du es?
Ein Selbsttest ersetzt keine Diagnose. Diese Muster kommen bei Erwachsenen mit Legasthenie / LRS aber oft vor:
- Lesen kostet dich mehr Kraft und Zeit als andere, auch wenn du den Inhalt verstehst.
- Du vermeidest Dinge: laut vorlesen, Präsentationen, handschriftliche Notizen vor anderen.
- Die Rechtschreibung bleibt unsicher, trotz Übung und guter Bildung.
- Du liest alles zweimal, weil dir sonst Details entgehen.
- Im Job wählst du Aufgaben oder sogar ganze Berufe so, dass du wenig lesen und schreiben musst. Mehr dazu: Legasthenie / LRS im Beruf: Nachteilsausgleich und Tipps.
- Kolleginnen und Kollegen weisen dich immer wieder auf Rechtschreibfehler hin, obwohl du dir Mühe gibst.
- Längere Texte, Formulare oder Verträge schiebst du auf, weil sie dich viel Zeit kosten.
- Beim Lesen verrutschst du in der Zeile. Du verwechselst ähnliche Wörter oder musst Sätze neu anfangen.
- Wichtige Texte lässt du dir lieber vorlesen oder prüfst sie mit Hilfsmitteln.
- Auch privat macht dich Schriftliches unsicher. Briefe von Ämtern, Formulare oder Nachrichten liest du mehrfach oder lässt sie jemanden gegenlesen.
Eine Übersichtsarbeit hat Studien zu Legasthenie / LRS und Arbeit ausgewertet. Sie fand über 300 Faktoren, die beeinflussen, wie gut der Berufsalltag gelingt. Dazu gehören die Arbeitsumgebung und die eigenen Strategien (de Beer et al., 2014). Das heißt: Wie stark sich Legasthenie / LRS zeigt, hängt nicht nur von dir ab. Es hängt auch davon ab, wie viel Nachteilsausgleich, Verständnis und Hilfsmittel dein Umfeld erlaubt.
Legasthenie / LRS kann auch psychisch belasten. In der Langzeitstudie hatten die Betroffenen mit 25 Jahren mehr psychische Beschwerden als die Vergleichsgruppe (Esser et al., 2002). Wenn dich das Thema stark beschäftigt, ist das keine Schwäche. Es ist ein guter Grund, es klären zu lassen.
Du willst diese Muster für dich einordnen? Dann hilft dir der Kurz-Check „Legasthenie-Test für Erwachsene: Was zeigt er, was bringt er?“ (keine Diagnose). Er gibt dir eine erste Einschätzung.
Wer stellt Legasthenie bei Erwachsenen fest?
Eine Diagnose nach ICD dürfen nur bestimmte Fachleute stellen. Bis zum 18. Geburtstag sind das Kinder- und Jugendpsychiaterinnen und -psychiater oder entsprechend ausgebildete Therapeutinnen und Therapeuten. Ab 18 sind Fachärztinnen und Fachärzte für Erwachsenenpsychiatrie zuständig. Auch Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten mit staatlicher Zulassung dürfen die Diagnose stellen (BVL, 2018, S. 6). Die S3-Leitlinie (AWMF, 028-044) gilt für Kinder und Jugendliche und wird gerade überarbeitet. Für Erwachsene stützt sich dieser Abschnitt deshalb auf den Ratgeber des BVL.
In der Praxis ist das oft schwer. Diese Praxen haben selten mit Legasthenie / LRS bei Erwachsenen zu tun (BVL, 2018, S. 6). Der Bundesverband beschreibt deshalb einen anderen Weg. Er ist manchmal einfacher. Eine zertifizierte Lerntherapeutin oder ein zertifizierter Lerntherapeut macht zuerst die Lese- und Rechtschreibtests. Die Ergebnisse gehen dann in die Beurteilung der Fachperson ein (BVL, 2018).
Kläre die Kosten vorher mit deiner Krankenkasse und der Praxis. Ein rein psychologisches Gutachten zahlen die Krankenkassen laut BVL nicht. Viele Behörden erkennen es aber an (BVL, 2018).
Achte darauf, wer testet. Institute, die auch selbst Förderung anbieten, arbeiten nach meiner Erfahrung oft nicht nach dem Standard der ICD. Offizielle Stellen erkennen ihre Ergebnisse deshalb oft nicht an. Das berichten mir auch andere Anbieter von Lerntherapie. Für einen offiziellen Nachweis zählt eine Diagnose nach ICD von einer Fachärztin, einem Facharzt oder einer approbierten Psychotherapeutin oder einem approbierten Psychotherapeuten (BVL, 2018). Frage vor der Buchung: Wird nach ICD diagnostiziert? Wer stellt die Diagnose?
Für eine Lerntherapie brauchst du keine Diagnose nach ICD. Dafür reicht eine Förderdiagnostik. Was Test, Förderdiagnostik und Diagnose unterscheidet, steht in „Legasthenie-Test für Erwachsene: Was zeigt er, was bringt er?“.
Was wirklich hilft: Lerntherapie für Erwachsene
Lerntherapie ist nicht nur etwas für Kinder. Bei Erwachsenen läuft sie ähnlich ab. Zuerst kommt eine Förderdiagnostik. Sie zeigt genau, wo deine Schwierigkeiten liegen. Dann folgt eine gezielte Förderung, die darauf aufbaut. Du fängst nicht bei null an.
In der Schule geht es oft um Notenschutz. Bei Erwachsenen selten. Es geht darum, konkrete Situationen leichter zu machen. Zum Beispiel eine Fortbildung ohne Angst vor dem Test am Ende. Oder eine E-Mail, die du ohne dreimaliges Gegenlesen abschickst.
Wie du im Beruf mit Hilfsmitteln und Nachteilsausgleich arbeitest, steht hier: Legasthenie / LRS im Beruf: Nachteilsausgleich und Tipps.
Die integrative Lerntherapie, die ich anbiete, läuft komplett online. Sie findet im Einzelsetting statt. Wo du wohnst, spielt keine Rolle. Wie du Kontakt zu mir aufnimmst, findest du hier.
Kein Grund zur Scham: Es ist nie zu spät
Du schämst dich für deine Schwierigkeiten? Damit bist du nicht allein. In der Studie von Stark & Johnson (2025) beschrieben sich viele Betroffene als „dumm“ oder „faul“. Das stimmt nicht. Und es gibt kein „dafür ist es zu spät“. Auch im Erwachsenenalter kannst du neue Lese- und Schreibstrategien lernen. Eine Lerntherapie setzt dafür an deinem Alltag an.
Stärken erkennen: Was Legasthenie nicht bedeutet
Legasthenie / LRS sagt nichts über Intelligenz. Das ist längst belegt. Trotzdem erleben es viele anders. Eine Studie mit Unternehmerinnen und Unternehmern fand deutlich mehr Menschen mit Legasthenie / LRS als in der Gesamtbevölkerung. Sie hatten Strategien, die im Beruf ein Vorteil sind. Zum Beispiel gaben sie Aufgaben früh ab (Logan, 2009).
Das heißt nicht, dass Legasthenie / LRS keine echte Schwierigkeit ist. Sie ist aber auch keine Grenze für dein Potenzial. Du hast dir viele Strategien selbst beigebracht, um durchzukommen. Auf genau diesen Stärken baut eine gute Lerntherapie auf. Sie ignoriert sie nicht.
Du willst wissen, wie andere Erwachsene ihren Weg mit Legasthenie / LRS gefunden haben? In meinem Podcast findest du echte Gespräche dazu: Playlist „Lebenswege von Menschen mit LRS“ ansehen →
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(Die Terminbuchung läuft über das Duden Institut für Lerntherapie International-Online.)
Häufige Fragen
Wer stellt Legasthenie bei Erwachsenen fest?
Fachärztinnen und Fachärzte für Erwachsenenpsychiatrie. Auch Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten mit staatlicher Zulassung (BVL, 2018). Mehr dazu im Abschnitt oben.
Was kostet eine Diagnostik für Erwachsene?
Das ist sehr unterschiedlich. Bei den Anbietern, die ich mir angesehen habe, liegen die Preise ungefähr zwischen 150 und 300 Euro (Stand Oktober 2026). Ob die Krankenkasse etwas zahlt, musst du vorher klären. Ein rein psychologisches Gutachten zahlt sie laut BVL nicht (BVL, 2018, S. 6 f.). Frage außerdem bei der Stelle nach, die den Nachweis verlangt, welches Gutachten sie anerkennt.
Wo bekomme ich eine Bescheinigung für Legasthenie / LRS?
Du brauchst ein Attest oder Gutachten von einer Fachperson. Wer das sein kann, steht oben im Abschnitt zur Diagnose. Für einen Nachteilsausgleich wird meist ein aktuelles Attest verlangt. Ein altes Attest aus der Schulzeit muss nicht anerkannt werden. Frage vorher bei der Stelle nach, die den Nachweis will, zum Beispiel beim Prüfungsausschuss (BVL, 2018, S. 6 f.). Achte außerdem darauf, dass nach ICD diagnostiziert wird und eine Fachärztin, ein Facharzt oder eine approbierte Psychotherapeutin oder ein approbierter Psychotherapeut die Diagnose stellt.
Kann Legasthenie / LRS wieder verschwinden?
Nein. Sie hat eine genetische Komponente (Lenhard, 2025). Sie bleibt meist ein Leben lang bestehen (BVL, 2018, S. 6). Mit gezielter Förderung und passenden Hilfsmitteln wird der Alltag aber oft deutlich leichter.
Welche Hilfsmittel gibt es für Erwachsene mit Legasthenie / LRS?
Vorlesefunktionen, Diktierfunktionen und Rechtschreibprüfungen helfen vielen. Viele davon sind schon in Programmen wie Microsoft Office eingebaut. Mehr dazu: Legasthenie / LRS im Beruf: Nachteilsausgleich und Tipps.
Lohnt sich eine Lerntherapie noch im Erwachsenenalter?
Ja. Es gibt kein „dafür ist es zu spät“. Auch ein erwachsenes Gehirn kann neue Lese- und Schreibstrategien lernen. Die Therapie passt zu deinem Alltag. Das ist gezielter als in der Schule.
Brauche ich zuerst eine offizielle Diagnose?
Nein. Für eine Lerntherapie reicht die Förderdiagnostik. Sie zeigt, wo genau deine Schwierigkeiten liegen. Eine Diagnose nach ICD brauchst du nur, wenn du sie nachweisen musst. Zum Beispiel für einen Nachteilsausgleich. Mehr dazu in „Legasthenie-Test für Erwachsene“.
Woran erkenne ich bei mir selbst, ob mehr dahintersteckt?
Du hast anhaltende Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben, trotz guter Bildung. Du brauchst viel Zeit. Du vermeidest Dinge im Alltag und im Job. Siehe die Liste oben. Du übst immer wieder Lesen und Schreiben, auch in Grundbildungskursen, aber es will dir einfach nicht gelingen? Auch das kann ein Hinweis sein. Sicher weißt du es aber erst nach einem Gespräch oder Test. Ein einzelnes Anzeichen reicht nicht.
Was, wenn ich als Kind nie auffällig war?
Das ist häufiger, als viele denken. Manche Kinder gleichen die Schwierigkeiten gut aus. Manchmal deuten Schule und Eltern die Anzeichen anders. Dann wird man oft nie getestet, obwohl die Schwierigkeiten da waren.
Hängen Legasthenie / LRS und ADHS zusammen?
Das kommt häufiger zusammen vor. Bei Kindern und Jugendlichen mit Legasthenie / LRS ist das Risiko für ADHS etwa viermal so hoch (AWMF, 028-044, S. 63 f.). Für Erwachsene sagt die Leitlinie dazu nichts. Eine Diagnostik kann klären, ob noch etwas dazukommt.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Diagnostik und Lerntherapie?
Für die Lerntherapie in der Regel nicht. Laut BVL gibt es dafür keine feste Geldquelle. Krankenkassen und Arbeitsagenturen zahlen nicht oder nur in ganz besonderen Fällen. Bei Auszubildenden hilft manchmal der Arbeitgeber mit. Bei der Diagnostik kommt es auf den Weg an. Kläre die Kosten vorher mit Krankenkasse und Praxis (BVL, 2018, S. 6 und S. 25 f.).
Kostet es für Erwachsene etwas anderes als für Kinder?
Die Kosten sind gleich wie bei Kindern. Auch der Ablauf ist gleich: Erstgespräch, Förderdiagnostik, individueller Therapieplan. Nach meiner Erfahrung dauert die Lerntherapie bei Erwachsenen meist kürzer.
Quellen
- Preisangaben von Anbietern für Diagnostik bei Erwachsenen, abgerufen am 11.10.2026: hejmind.de, Psychologiezentrum München, Praxis für Psychologische Diagnostik München, Kölner Arbeitskreis LRS & Dyskalkulie.
- Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). S3-Leitlinie Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Lese- und/oder Rechtschreibstörung, Registernummer 028-044 (in Überarbeitung). register.awmf.org/de/leitlinien/detail/028-044
- Lenhard, W. (2025). Legasthenie: Definition, Ursachen, Diagnostik und Förderung. In Böttcher, K. & Merkert, A. (Hrsg.), Neurodiversität und Legasthenie in Bildung und Beruf, S. 63–82. Nomos, Baden-Baden. Open Access. https://doi.org/10.5771/9783748963349-63
- Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. (BVL) (2018). Legasthenie und Dyskalkulie im Erwachsenenalter: Ratgeber für Jugendliche und Erwachsene (2. Auflage). bvl-legasthenie.de/images/static/pdfs/bvl/7_Ratgeber_Erwachsene_barrierefrei.pdf
- Maurer, M. (2025). Rechtliche Rahmenbedingungen im Umgang mit Legasthenie und anderen Teilleistungsstörungen. In Böttcher, K. & Merkert, A. (Hrsg.), Neurodiversität und Legasthenie in Bildung und Beruf, S. 91–114. Nomos, Baden-Baden. Open Access. https://doi.org/10.5771/9783748963349-91
- Esser, G., Wyschkon, A., & Schmidt, M. H. (2002). Was wird aus Achtjährigen mit einer Lese- und Rechtschreibstörung? Ergebnisse im Alter von 25 Jahren. Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 31, 235–242. https://doi.org/10.1026/0084-5345.31.4.235
- Stark, Z., & Johnson, A. P. (2025). Understanding the experience of adults with dyslexia: a quantitative and qualitative analysis. Annals of Dyslexia, 76(1), 67–93. https://doi.org/10.1007/s11881-025-00336-z
- de Beer, J., Engels, J., Heerkens, Y., & van der Klink, J. (2014). Factors influencing work participation of adults with developmental dyslexia: a systematic review. BMC Public Health, 14, 77. https://doi.org/10.1186/1471-2458-14-77
- Böttcher, K., & Venz, L. (2025). Legasthenie am Arbeitsplatz: Psychosoziale Herausforderungen und Wege zu mehr Inklusion. In Böttcher, K. & Merkert, A. (Hrsg.), Neurodiversität und Legasthenie in Bildung und Beruf (Managementkonzepte, Bd. 41), S. 337–354. Nomos, Baden-Baden. Open Access. https://doi.org/10.5771/9783748963349-337
- Logan, J. (2009). Dyslexic entrepreneurs: the incidence, their coping strategies and their business skills. Dyslexia, 15(4), 328–346. https://doi.org/10.1002/dys.388
